Die Fröschke FILA GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Geschichte. Gegründet wurde der Betrieb im Jahr 1990 in Finsterwalde von Siegfried Fröschke. Was damals mit internationalen Transporten, Autowäsche und Gartenfachmarkt begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem vielseitigen regionalen Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt. Seit 2005 hat Dipl.-Kauffrau Kathleen Fröschke die Geschäftsführung inne.
Heute stehen bei uns Aktenvernichtung, Lagerhaltung, landwirtschaftliche Dienstleistungen, Handel und Immobilienvermietung im Mittelpunkt. Wir bringen unsere Erfahrung aus vielen Jahren Unternehmenspraxis ein – verbunden mit dem Anspruch, zuverlässig, kunden- und lösungsorientiert zu arbeiten. Dabei verstehen wir vorhandene Flächen, Gebäude und Kompetenzen als Ressourcen, die sinnvoll genutzt und weiterentwickelt werden können.
Unser Ziel ist es, Angebote zu schaffen, die für Unternehmen, Landwirtschaft, Gewerbe und Privatkunden in der Region einen konkreten Nutzen haben. Die Fröschke FILA GmbH steht deshalb nicht nur für einzelne Leistungen, sondern für ein Stück regionale Verlässlichkeit – gewachsen aus Erfahrung und offen für neue Aufgaben.
Ein Standort mit Geschichte
Der Standort "Am Holländer" in Finsterwalde ist seit Jahrzehnten Teil unserer Unternehmensgeschichte. Hier wurde investiert, gearbeitet und unternehmerische Verantwortung übernommen. Zugleich steht dieser Standort sinnbildlich für ein Gewerbegebiet, das über Jahrzehnte nicht konsequent geplant und weiterentwickelt wurde.
Besonders einschneidend war der Bau der Ortsumgehung B 96. Die Fröschke FILA GmbH gehörte zu den Hauptbetroffenen des Straßenbauverfahrens. Das Firmengelände wurde durch die neue Trasse erheblich zerschnitten; große Teile der bisherigen Nutzfläche gingen verloren. Damit wurde nicht nur Fläche in Anspruch genommen, sondern auch die betriebliche Nutzbarkeit des Standortes dauerhaft beeinträchtigt. Bis heute sind wesentliche Entschädigungsfragen ungeklärt. Das Verfahren belastet unser Unternehmen seit vielen Jahren wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch erheblich.
Unser Anliegen ist nicht Rückzug, sondern Transparenz. Aus unserer Sicht wurde über Jahrzehnte versäumt, vorhandene Betriebe, Flächen und Entwicklungspotenzial in eine städtebauliche und wirtschaftliche Perspektive einzubinden. Die Stadt Finsterwalde hat für das Gebiet "Am Holländer" bis heute keine zukunftsfähige Entwicklungsperspektive geschaffen. Für Unternehmen, die vor Ort investieren, Arbeitsplätze sichern und Verantwortung übernehmen, ist das ein schwerwiegendes Signal. Regionalentwicklung muss sich daran messen lassen, ob sie Betrieben vor Ort tatsächlich Entwicklung ermöglicht.
Die offene Auseinandersetzung ändert nichts daran: Der Standort "Am Holländer" ist unser Eigentum, unser Unternehmenssitz und ein wesentlicher Teil unserer Geschichte. Von hier aus richten wir den Blick nach vorn – mit klaren Angeboten, regionaler Verlässlichkeit und praktischen Lösungen für unsere Kunden.